Unsere PLA-Technologie: Entwickelt für die Wundheilung

Unsere synthetischen Wundheilungsprodukte basieren auf PLA (Polylactic acid = Polymilchsäure), einem bioabsorbierbaren Material, das seit den späten 1980er Jahren in Medizinprodukten etabliert ist – zunächst vor allem in bioabsorbierbaren Nahtmaterialien. Wir haben dieses Material gezielt weiterentwickelt und daraus bioabsorbierbare Membranen und Matrizen für die moderne Wundheilung geschaffen. Das Ergebnis ist unsere proprietäre PLA-Technologie, die unserer gesamten Produktlinie zugrunde liegt.

Unser Lactid-basiertes Copolymer bietet uns die Flexibilität, einzigartige Strukturen zu schaffen, die in biologischen Produkten nicht vorkommen:

  • Optimierte und skalierbare Porosität, die die Angiogenese und das Einwachsen von Gewebe unterstützt
  • Biegsamkeit und Flexibilität bei Raumtemperatur
  • Anhaftung und sofortige Anpassung an die Wundoberfläche
  • Keine Vorbereitung vor der Applikation notwendig
  • Keine biologischen Risiken
  • Hydrolytisch biologisch abbaubar zu CO2 und H2O

VORTEILE VON LAKTAT BEI DER WUNDHEILUNG

Die Literatur deutet darauf hin, dass Laktat den Heilungsprozess stimulieren kann, indem es die Angiogenese und den Wiederaufbau der (Epi-)Dermis unterstützt. Laktat kann auch dazu beitragen, oxidativen Stress zu reduzieren, indem es freie Radikale abfängt.

Angiogenese + Dermisbildung ↑

  • Anstieg des VEGF-Spiegels (Vascular Endothelial Growth Factor)1-4
  • Förderung der Migration von Endothelzellen4-7 und Fibroblasten8
  • Steigerung der Kollagensynthese1,6,9-11.

pH-Wert ↓

  • Förderung eines für Krankheitserreger ungünstigen Umfelds12
  • Verbesserung der Sauerstoffversorgung des Gewebes12,13
  • Reduzierung der MMP-Aktivität (Matrix-Metalloproteinase)12

Warum synthetische Materialien verwenden?

Unsere Lösungen stehen für Sicherheit, Effizienz und Veranwortung – frei von biologischen Risiken und religiösen Einschränkungen. Nach ihrer Anwendung zersetzen sie sich vollständig zu CO2 und H2O.

Warum synthetische Materialien verwenden?

Im Vergleich zu Kollagenverbänden wurde nachgewiesen, dass die synthetische PMI-Technologie die Heilungszeit bei chronischen Wunden um mehr als 40 % reduziert.14

1Constant et al. Wound Repair Regen. 2000 Sep-Oct;8(5):353-60. | 2Hunt et al. Antioxid Redox Signal. 2007 Aug; 9(8): 1115–1124.Lu et al. J Biol Chem. 2005 Dec 23;280(51):41928-39. | 3Trabold et al. Wound Repair Regen. 2003 Nov-Dec;11(6):504-9.| 4Kumar et al. J Cell Physiol. 2007 May;211(2):477-85. | 5Beckert et al. Wound Repair Regen. 2006 May-Jun;14(3):321-4. | 6Porporato et al. Angiogenesis. 2012 Dec;15(4):581-92. | 7Ruan et al. J Biol Chem. 2013 Jul 19;288(29):21161-72.| 8Wagner et al. Wound Repair Regen. 2004 May-Jun;12(3):368-73. | 9Green et al. Nature. 1964 Oct 24:204:347-9. | 10Hunt et al. Am J Surg. 1978 Mar;135(3):328-32. | 11Klein et al. J Hand Surg Am. 2001 Sep;26(5):847-54. | 12Strohal et al. Adv. Skin Wound Care. 2018;31:163–171122-131 | 13Basavraj et al. January 2015. Wounds: a Compendium of Clinical Research and Practice 27(1):5-11. | 14Liden et al. Wounds. 2023 Aug;35(8):E257-60.